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Wild West

Die beste Wild West Deko östlich der Rocky Mountains!

Ihr Saloon oder die heimische Ranch soll für eine Country and Western Party hergerichtet werden und Sie suchen dafür coole Western Party Deko? Kein Problem, kaufen Sie dort ein, wo Cowboys und Cowgirls die beste Western Party Deko östlich der Riockies kaufen, bei Party-Extra!

Wild West Deko, die Cowboys, Cowgirls und Indianer begeistert

Sie brauchen sich auch nicht mit Ihrem Planwagen auf den gefährlichen Oregon Trail begeben, um dann in der Fußgängerzone von Dodge City bei Banditen mit überhöhten Preisen und kleiner Auswahl einzukaufen. Denn Party-Extra liefert Ihnen die besten Wild West Party Dekorationen, bis zu Ihrer Koppel - schnell, zuverlässig und garantiert Klapperschlangenfrei!

Mit Wild West Dekoration die Geschichte des amerikanischen Westen erleben

Über die kleine Westernstadt senkt sich langsam das Abendrot, die ersten kühlen Windstöße kündigen nach einem unerträglich heißen Tag eine eiskalte Nacht an. Die rechtschaffenen Arbeiter kehren nach einem harten Tag in der Prärie zurück zu ihren Familien, während die ersten Tagediebe sich zum Saloon aufmachen, um ihren Frust hinunterzuspülen. Eigentlich ist alles wie immer, doch da erscheint plötzlich eine Gestalt am Horizont: Ein einsamer Reiter mit der untergehenden Sonne im Rücken, der auf seinem Pferd auf die Stadt zutrottet.

"Wer ist denn das?", fragt der kleine Johnny seinen Vater, der mit ihm noch kurz im Krämerladen war. "Ich weiß es nicht, Sohn, und ich will es auch nicht wissen. Wir gehen nach Hause."

Einige neugierige Menschen beobachten aber weiter verstohlen, wie sich der Fremde nähert. Neuankömmlinge sehen sie nur selten, die kleine Stadt ist durch den Bau der Eisenbahn gebeutelt. Anstatt zu wachsen, ziehen immer mehr Menschen aus diesem einst blühenden Ort weg, um ihr Glück woanders zu suchen.

Schließlich ist es soweit: Der fremde Reiter errecht die Stadt. Nun kann man ihn erst richtig erkennen, und der Anblick lässt viele Passanten vor Furcht erstarren:

Der Mann ist ganz in schwarz gekleidet, durch den ganzen Dreck und Staub wirken große Teile seiner Kleidung aber vielmehr grau und abgenutzt. Den Hut tief ins Gesicht gezogen, sind seine Augen nicht zu sehen. Ein struppiger, schmutziger Bart ziert sein Kinn, unter dem linken Auge prangt eine große, lange Narbe, nur unzureichend verdeckt von seinen langen, fettigen Haaren.

2 riesige Colts zieren seinen Gürtel, ein Patronengurt hängt schräg über seine Brust. Dieser Mann ist nicht auf der Suche nach Arbeit, das wird jedem, der ihn sieht, sofort klar. Frauen und Kinder flüchten, einige Möchtegern-Revolverhelden werfen sich in die Brust und müssen dabei hart gegen ihren zitternden Knie ankämpfen.

Was will dieser Kerl hier?

Er hält nicht an, er spricht mit niemandem. Insgeheim hoffen die Bewohner, dass er einfach nur auf der Durchreise ist und gleich wieder verschwindet. Doch dann wird das Pferd genau vor dem Saloon langsamer und sein mysteriöser Reiter steigt ab. Als seine schweren Cowboystiefel den Boden erreichen, wirbelt Staub auf.

Das Klicken und Klirren seiner Sporen erscheint unnatürlich laut und durchdringend. Und kurz darauf federn die Schwingtüren des Saloons zurück, die schweren, lauten Schritte hören auf und fast im selben Moment auch sämtliche Unterhaltungen und die Musik im Lokal. Alle, Kartenspieler, Showgirls, der Pianist und der Barkeeper drehen sich nach dem Fremden um. Die gesamte Aufmerksamkeit der Gäste hat er sicher, als er wieder im selben, ruhigen Tempo zur Bar schreitet.

Der Barkeeper weicht ein Stück zurück, die anderen rücken mit ihren Barhockern schnell ein paar Plätze zur Seite.

Da der Mann keine Anstalten macht, zu sprechen, ringt sich der Barkeeper eine möglichst souveräne Frage ab: "Was darf's sein, Fremder?″

Keine Antwort.

Da wird der Barkeeper mutiger: "Hey, wer hier reinkommt muss auch einen Drink bestellen!″

Und nach einer unendlich lange wirkenden Pause antwortet die finstere Gestalt schließlich. Seine tiefe, sonore und raue Stimme läßt einem das Blut in den Adern gefrieren: ″Einen doppelten Whiskey.″

"O-okay″, stammelt der Barmann, sofort eingeschüchtert.

Gerade fängt die Lage an, sich zu entspannen, da stellt der Fremde von sich aus eine Frage an den Barkeeper: ″Ich suche einen Mann, der sich in dieser Stadt aufhalten soll. Thomas Brown, den Namen schonmal gehört?″

 

Der Barkeeper läßt sich einen Moment zuviel Zeit, bevor er antwortet: "Nein, n-nie gehört. K-komischer Name, haha, ähm.″

Jetzt hebt der Fremde zum ersten Mal langsam seinen Kopf. Unter dem Hut blitzen zwei eisblaue Augen auf, die vollkommen gefühllos den Mann hinter dem Tresen fixieren: "Lüg mich nicht an, du kleiner Wicht. Thomas Brown ist in dieser Stadt und ich will wissen, wo.″

"Ich k-kenne keinen T-thomas Brown, das schwöre ich!″

Für einen kurzen Moment dreht sich der Fremde um, so als wolle er gehen. Doch blitzschnell wirbelt er wieder herum und packt den Barmann am Kragen, während er mit der anderen Hand seine Waffe zieht und sie dem armen Kerl an die Schläfe hält. "Aaaaah!″, schreit dieser vor Schock und ist kurz davor, in Ohmacht zu fallen.

"Fällt es dir jetzt wieder ein, du dreckiger Kojote?!″ brüllt ihn der Fremde an.

Sofort versucht ein Gast, den bedrohlichen Kerl von hinten zu attackieren, doch als hätte er es gewusst, nimmt der Fremde in unglaublicher Geschwindigkeit die Hand vom Hals des Barkeepers, zieht seinen zweiten Colt und noch bevor der Gast ihn erreicht, hat er den Lauf der Waffe direkt vor seiner Stirn.

"Ihr hört jetzt alle auf, diese dämlichen Faxen zu machen. Wenn diese beiden Idioten hier den nächsten Tag noch erleben sollen, will ich sofort wissen, wo der Drecksack Thomas Brown ist!″

 

Dann gehen die Schwingtüren des Lokals erneut auseinander und eine prägnante, selbstsichere Stimme antwortet ihm: "Hier hast du deinen Drecksack, mein lieber McCain!″

McCain wirbelt herum: "Ah, wie gerufen, du Küchenschabe. Interessant, in welchen Löchern du dich mittlerweile rumtreibst, um mir zu entkommen. Geklappt hat es trotzdem nicht, ich habe dir gesagt, dass ich dich überall finde!″

Brown lächelt milde. Er ist eine hochgewachsene, stattliche Erscheinung, ähnlich der seines Gegenübers McCain. Aber er ist gut gekleidet, frisch rasiert und wirkt viel eher vertrauenserweckend und freundlich, aber auch hart und entschlossen. Am Aufschlag seines sandfarbenen Mantels prangt ein großer Sherriffstern, die rechte Hand hält ein doppelläufiges Gewehr, das er locker nach unten hängen läßt.

"Diese Hinterwäldler haben dich zum Ordnungshüter gemacht? Das ist ja der Witz des Jahrhunderts! Der rechtschaffene, tadellose Thomas Brown ist Sherriff, hahaha, ich glaub, mein Schwein pfeift!″ McCain lacht dabei laut auf, wird aber schnell wieder ernst: "Aber genug davon, ich bin nicht zum Spaß hier. Mir ist es gleich, ob du einen Stern trägst oder nicht. Wir beide haben eine Rechnung offen und ich bin hier, damit sie endlich beglichen wird.″

Nun mustern sich beide finster.

Brown ergreift zuerst wieder das Wort: "Dann muss es wohl so sein. Aber es war deine Schuld, dass du damals nach dem Bankraub vom Sherriff geschnappt wurdest. Du bist zu weit gegangen.″

McCain verliert die Fassung: "ZU GIERIG?! Ich habe deinetwegen 10 verdammte Jahre im Bau gesessen! Dieser dämliche Typ in der Bank war selbst Schuld, er hätte mir nicht vor die Flinte laufen sollen. Wollte den Helden spielen, der Idiot. Und du hast nichts besseres zu tun, als mich 2 Tage später zu verpfeifen! Wir hätten reich sein können, reich! Es war alles abgesprochen, was kann ich dafür, dass du nichtmal ein richtiger Bankräuber sein konntest, du Nichtsnutz! Du hast mich ans Messer geliefert und warst fein raus!″

 

Brown antwortet ruhig: "Ich habe getan, was richtig war. Ich habe einen Fehler gemacht, als ich mit dir zusammenarbeitete, aber du warst schlimmer. Du hast einen Menschen auf dem Gewissen.″

 

McCain ist nun auch wieder ruhiger geworden: "Ich hatte mir schon gedacht, dass du das so siehst. Es ist mir aber auch egal. Ich habe dich gefunden und jetzt wirst du bezahlen!″

 

McCain will seinen Revolver ziehen, doch Brown hebt die Hand: "Wir regeln das wie richtige Cowboys. Morgen um 12 Uhr mittags treffen wir uns draußen, in der Mitte der Hauptstraße. Du bist doch kein Feigling, oder?″

 

Knurrend hebt der Mann in schwarz die Hand von seinem Schießeisen. "Na gut, du Hund. Aber wehe, du machst dich in der Nacht davon. Ich werde dich wieder finden und dann hält mich nichts mehr auf!″

 

Die Nacht verbringen beide in unruhigem Schlaf, Brown in seinem Sherrif-Büro, McCain an einem Lagerfeuer kurz außerhalb der Stadtgrenzen. Die Nachricht vom Duell verbreitet sich währenddessen über Nacht und in den Morgenstunden durch die ganze Stadt.

 

Um Viertel vor Zwölf ist die Hauptstraße der Stadt wie leergefegt. Beim genaueren Hinsehen bemerkt man aber sofort, dass ausnahmslos jedes Fenster zur Straße von neugierigen Bürgern besetzt ist. Die Spannung ist beinahe greifbar.

Als erstes erscheint Sherriff Thomas Brown, er tritt aus seinem Büro, sein Mantel weht im Wind und gibt den Blick auf seinen silbernen Revolver frei.

Und da, am gegenüberliegenden Straßenende taucht auch Billy McCain auf.

Wie ein riesiger, schwarzer Schatten nähert er sich der Straßenmitte.

Als sie sich einander auf zwanzig Meter angenähert haben, bleiben sie stehen.

 

"Hier endet es also nun″, sagt Billy McCain.

 

"Du wolltest es nicht anders, Billy″, antwortet Brown.

 

"Da hast du wohl recht. Ausnahmsweise mal.″

 

Stille.

 

Und dann zwei Schüsse.

 

Wie ist das Duell wohl ausgegangen? Geben sie der Geschichte ihr eigenes Ende, auf der nächsten Wild-West-Party mit Wild West Party Deko von Party-Extra!

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"Wer ist denn das?", fragt der kleine Johnny seinen Vater, der mit ihm noch kurz im Krämerladen war. "Ich weiß es nicht, Sohn, und ich will es auch nicht wissen. Wir gehen nach Hause."

Einige neugierige Menschen beobachten aber weiter verstohlen, wie sich der Fremde nähert. Neuankömmlinge sehen sie nur selten, die kleine Stadt ist durch den Bau der Eisenbahn gebeutelt. Anstatt zu wachsen, ziehen immer mehr Menschen aus diesem einst blühenden Ort weg, um ihr Glück woanders zu suchen.

Schließlich ist es soweit: Der fremde Reiter errecht die Stadt. Nun kann man ihn erst richtig erkennen, und der Anblick lässt viele Passanten vor Furcht erstarren:

Der Mann ist ganz in schwarz gekleidet, durch den ganzen Dreck und Staub wirken große Teile seiner Kleidung aber vielmehr grau und abgenutzt. Den Hut tief ins Gesicht gezogen, sind seine Augen nicht zu sehen. Ein struppiger, schmutziger Bart ziert sein Kinn, unter dem linken Auge prangt eine große, lange Narbe, nur unzureichend verdeckt von seinen langen, fettigen Haaren.

2 riesige Colts zieren seinen Gürtel, ein Patronengurt hängt schräg über seine Brust. Dieser Mann ist nicht auf der Suche nach Arbeit, das wird jedem, der ihn sieht, sofort klar. Frauen und Kinder flüchten, einige Möchtegern-Revolverhelden werfen sich in die Brust und müssen dabei hart gegen ihren zitternden Knie ankämpfen.

Was will dieser Kerl hier?

Er hält nicht an, er spricht mit niemandem. Insgeheim hoffen die Bewohner, dass er einfach nur auf der Durchreise ist und gleich wieder verschwindet. Doch dann wird das Pferd genau vor dem Saloon langsamer und sein mysteriöser Reiter steigt ab. Als seine schweren Cowboystiefel den Boden erreichen, wirbelt Staub auf.

Das Klicken und Klirren seiner Sporen erscheint unnatürlich laut und durchdringend. Und kurz darauf federn die Schwingtüren des Saloons zurück, die schweren, lauten Schritte hören auf und fast im selben Moment auch sämtliche Unterhaltungen und die Musik im Lokal. Alle, Kartenspieler, Showgirls, der Pianist und der Barkeeper drehen sich nach dem Fremden um. Die gesamte Aufmerksamkeit der Gäste hat er sicher, als er wieder im selben, ruhigen Tempo zur Bar schreitet.

Der Barkeeper weicht ein Stück zurück, die anderen rücken mit ihren Barhockern schnell ein paar Plätze zur Seite.

Da der Mann keine Anstalten macht, zu sprechen, ringt sich der Barkeeper eine möglichst souveräne Frage ab: "Was darf's sein, Fremder?″

Keine Antwort.

Da wird der Barkeeper mutiger: "Hey, wer hier reinkommt muss auch einen Drink bestellen!″

Und nach einer unendlich lange wirkenden Pause antwortet die finstere Gestalt schließlich. Seine tiefe, sonore und raue Stimme läßt einem das Blut in den Adern gefrieren: ″Einen doppelten Whiskey.″

"O-okay″, stammelt der Barmann, sofort eingeschüchtert.

Gerade fängt die Lage an, sich zu entspannen, da stellt der Fremde von sich aus eine Frage an den Barkeeper: ″Ich suche einen Mann, der sich in dieser Stadt aufhalten soll. Thomas Brown, den Namen schonmal gehört?″

 

Der Barkeeper läßt sich einen Moment zuviel Zeit, bevor er antwortet: "Nein, n-nie gehört. K-komischer Name, haha, ähm.″

Jetzt hebt der Fremde zum ersten Mal langsam seinen Kopf. Unter dem Hut blitzen zwei eisblaue Augen auf, die vollkommen gefühllos den Mann hinter dem Tresen fixieren: "Lüg mich nicht an, du kleiner Wicht. Thomas Brown ist in dieser Stadt und ich will wissen, wo.″

"Ich k-kenne keinen T-thomas Brown, das schwöre ich!″

Für einen kurzen Moment dreht sich der Fremde um, so als wolle er gehen. Doch blitzschnell wirbelt er wieder herum und packt den Barmann am Kragen, während er mit der anderen Hand seine Waffe zieht und sie dem armen Kerl an die Schläfe hält. "Aaaaah!″, schreit dieser vor Schock und ist kurz davor, in Ohmacht zu fallen.

"Fällt es dir jetzt wieder ein, du dreckiger Kojote?!″ brüllt ihn der Fremde an.

Sofort versucht ein Gast, den bedrohlichen Kerl von hinten zu attackieren, doch als hätte er es gewusst, nimmt der Fremde in unglaublicher Geschwindigkeit die Hand vom Hals des Barkeepers, zieht seinen zweiten Colt und noch bevor der Gast ihn erreicht, hat er den Lauf der Waffe direkt vor seiner Stirn.

"Ihr hört jetzt alle auf, diese dämlichen Faxen zu machen. Wenn diese beiden Idioten hier den nächsten Tag noch erleben sollen, will ich sofort wissen, wo der Drecksack Thomas Brown ist!″

 

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McCain wirbelt herum: "Ah, wie gerufen, du Küchenschabe. Interessant, in welchen Löchern du dich mittlerweile rumtreibst, um mir zu entkommen. Geklappt hat es trotzdem nicht, ich habe dir gesagt, dass ich dich überall finde!″

Brown lächelt milde. Er ist eine hochgewachsene, stattliche Erscheinung, ähnlich der seines Gegenübers McCain. Aber er ist gut gekleidet, frisch rasiert und wirkt viel eher vertrauenserweckend und freundlich, aber auch hart und entschlossen. Am Aufschlag seines sandfarbenen Mantels prangt ein großer Sherriffstern, die rechte Hand hält ein doppelläufiges Gewehr, das er locker nach unten hängen läßt.

"Diese Hinterwäldler haben dich zum Ordnungshüter gemacht? Das ist ja der Witz des Jahrhunderts! Der rechtschaffene, tadellose Thomas Brown ist Sherriff, hahaha, ich glaub, mein Schwein pfeift!″ McCain lacht dabei laut auf, wird aber schnell wieder ernst: "Aber genug davon, ich bin nicht zum Spaß hier. Mir ist es gleich, ob du einen Stern trägst oder nicht. Wir beide haben eine Rechnung offen und ich bin hier, damit sie endlich beglichen wird.″

Nun mustern sich beide finster.

Brown ergreift zuerst wieder das Wort: "Dann muss es wohl so sein. Aber es war deine Schuld, dass du damals nach dem Bankraub vom Sherriff geschnappt wurdest. Du bist zu weit gegangen.″

McCain verliert die Fassung: "ZU GIERIG?! Ich habe deinetwegen 10 verdammte Jahre im Bau gesessen! Dieser dämliche Typ in der Bank war selbst Schuld, er hätte mir nicht vor die Flinte laufen sollen. Wollte den Helden spielen, der Idiot. Und du hast nichts besseres zu tun, als mich 2 Tage später zu verpfeifen! Wir hätten reich sein können, reich! Es war alles abgesprochen, was kann ich dafür, dass du nichtmal ein richtiger Bankräuber sein konntest, du Nichtsnutz! Du hast mich ans Messer geliefert und warst fein raus!″

 

Brown antwortet ruhig: "Ich habe getan, was richtig war. Ich habe einen Fehler gemacht, als ich mit dir zusammenarbeitete, aber du warst schlimmer. Du hast einen Menschen auf dem Gewissen.″

 

McCain ist nun auch wieder ruhiger geworden: "Ich hatte mir schon gedacht, dass du das so siehst. Es ist mir aber auch egal. Ich habe dich gefunden und jetzt wirst du bezahlen!″

 

McCain will seinen Revolver ziehen, doch Brown hebt die Hand: "Wir regeln das wie richtige Cowboys. Morgen um 12 Uhr mittags treffen wir uns draußen, in der Mitte der Hauptstraße. Du bist doch kein Feigling, oder?″

 

Knurrend hebt der Mann in schwarz die Hand von seinem Schießeisen. "Na gut, du Hund. Aber wehe, du machst dich in der Nacht davon. Ich werde dich wieder finden und dann hält mich nichts mehr auf!″

 

Die Nacht verbringen beide in unruhigem Schlaf, Brown in seinem Sherrif-Büro, McCain an einem Lagerfeuer kurz außerhalb der Stadtgrenzen. Die Nachricht vom Duell verbreitet sich währenddessen über Nacht und in den Morgenstunden durch die ganze Stadt.

 

Um Viertel vor Zwölf ist die Hauptstraße der Stadt wie leergefegt. Beim genaueren Hinsehen bemerkt man aber sofort, dass ausnahmslos jedes Fenster zur Straße von neugierigen Bürgern besetzt ist. Die Spannung ist beinahe greifbar.

Als erstes erscheint Sherriff Thomas Brown, er tritt aus seinem Büro, sein Mantel weht im Wind und gibt den Blick auf seinen silbernen Revolver frei.

Und da, am gegenüberliegenden Straßenende taucht auch Billy McCain auf.

Wie ein riesiger, schwarzer Schatten nähert er sich der Straßenmitte.

Als sie sich einander auf zwanzig Meter angenähert haben, bleiben sie stehen.

 

"Hier endet es also nun″, sagt Billy McCain.

 

"Du wolltest es nicht anders, Billy″, antwortet Brown.

 

"Da hast du wohl recht. Ausnahmsweise mal.″

 

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Und dann zwei Schüsse.

 

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